Schritt 1: Alle möglichst frühzeitig verrückt machen. Aufgeregt sein und Stress verbreiten hilft dabei ganz besonders gut.

Schritt 2: Belohnungen/Drohungen einsetzen. Egal ob Süßigkeiten oder das goldene M: “Wenn du besonders gut mitmachst dann…” ist ein sehr einfacher Weg das Shooting zu einer lästigen Pflicht werden zu lassen. Alternativ kann man auch drohen: “Wenn du nicht…, dann….” , das hat den gleichen einschlagenden Effekt.

Schritt 3: Große Erwartungen haben und Perfektion voraussetzen. So kann man sich nämlich ganz einfach enttäuschen lassen, wenn das geliebte Kind oder gleich die ganze restliche Familie statt einem strahlenden Lächeln nur Zeter und Mord schreit und irgendwie alles gar nicht perfekt ist.

Bonus Schritt 4: Alle Outfits perfekt aufeinander abstimmen- am besten safe Jeans und weiße Oberteile!

Ihr seht also, es ist unglaublich einfach, sein eigenes Fotoshooting schon im Vorfeld zu boykottieren und sich selbst damit das Leben schwer zu machen. Aber natürlich möchte das niemand, darum habe ich gleich noch drei Tipps dazu, wie ihr euch besonders gut vorbereitet und euer Termin doch noch ein tolles Erlebnis wird!

Schritt 1: Vorfreude! Denkt an euer Shooting als ein tolles, gemeinsames Erlebnis als Familie/Paar! Endlich gemeinsame Zeit bei einem schönen, kleinen Ausflug. Ganz viel Kuscheln und Knutschen, Drücken und Knuddeln. Sachen suchen und ein kleines Abenteuer erleben.

Schritt 2: Euer Shooting Belohnung genug und ihr braucht weder Gummibärchenversprechen noch andere Druckmittel. Wir haben Spaß zusammen und eine gute Zeit, dafür braucht es keine Versprechen.

Schritt 3: Hab keine Erwartung an irgendjemanden, hab nicht “DAS” eine Foto im Kopf. Ihr seid ihr und passend dazu werden bei eurem Shooting auch eure ganz eigenen, persönlichen Bilder entstehen, die ihr allesamt lieben werdet!

Bonus Schritt 4: Klar sollen eure Outfits zusammen passen, das ist die Kür- aber das Allerwichtigste ist, jeder soll sich wohl fühlen. So könnt ihr euch abstimmen und doch jeden individuellen Geschmack einfließen lassen. Gerne berate ich euch dabei! Nutzt verschiedene Texturen/Stoffe/Schnitte und findet den kleinsten gemeinsamen Nenner. So passt ihr harmonisch als Einheit zusammen und doch steht auch jeder für sich und fühlt sich wohl!

Ist doch ganz einfach, oder?